Veranstaltungen und Projekte

Wintersemester 2020/21

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Internationales Doktorand*innenkolloquium "Erwachsenenbildung" am 23.und 24.11.2020

Am 23 und 24. November 2020 haben sich via Zoom Doktorand*innen aus verschiedenen Ländern mit ihren betreuenden Professor*innen sowie Vertreter*innen der VEM getroffen.

(c) Foto: Angelika Veddeler/VEM

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Buchneuerscheinungen

Gerne möchten wir alle Interessierten auf diese Neuerscheinungen aufmerksam machen:

Grümme/Werner (Hg.), Judith Butler und die Theologie (Transcript Verlag, 2020)

In diesem Band hat Frau Prof. Jahnel einen Beitrag mit dem Titel
»We Are Undone by each other« Interkulturell-theologische Perspektiven auf Judith Butler veröffentlicht.

Im Kohlhammer Verlag ist der erste Band der neuen Reihe "Towards an Ecumenical Missiology" mit dem Titel "Witnessing Christ" erschienen. Herausgeber ist unter anderem Prof. Claudia Jahnel.


Sommersemester 2020

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"Wie Yoga aus Schweden nach Indien kam"

Unter dieser Überschrift finden Sie online in der Rubin Ausgabe 1/2020 einen Beitrag von Frau Prof. Claudia Jahnel.

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Wintersemester 2019/20

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Bericht über die Vortragsreise durch Indonesien von Prof. Dr. Claudia Jahnel

Vom 30.09.-09.10.2019 war Prof.Claudia Jahnel auf Vortragsreise durch Indonesien.
In der Ausgabe 2/2020 des VEM-Journals ist dazu ein Beitrag erschienen.

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Doktorandenseminar zum Globalen Lernen in Wuppertal



Anlass des Treffens war der Start der ersten internationalen Doktorandengruppe mit dem Thema „Global Learning in Ecumenical Perspective“ (GLEP).
Was ist Global Learning heute – angesichts der fortschreitenden und überall sichtbaren Globalisierung?

In Kooperation zwischen der Professur für Interkulturelle Theologie und Körperlichkeit (Prof. Dr. Caudia Jahnel), der Universität Bamberg (Prof. Dr. Anette Scheunpflug) sowie der Vereinten Evangelischen Mission in Wuppertal fand vom 25.- 27. Oktober 2019 ein internationales Doktorandenkolloquium zum Thema Globales Lernen statt.

© VEM


Vortrag währende der Tagung „Körper und Vertrauen“ Ein ganzheitlicher Blick auf den Menschen

Am 9. November 2019 hielt Frau Jahnel einen Vortag zum Thema:
"Ein fröhliches Herz und jubelnde Nieren. Der Körper als Resonanzraum des Geistes Gottes"

Ein ganzheitlicher Blick auf den Menschen. Unser Körper ist ein Wunderwerk.
Unser Körper ist wundervoll und würdevoll vom Schöpfer geschaffen.
Unser Körper ist Resonanzraum unseres Lebens, des Klangs und des Geistes Gottes.
Inspirierende Tage bewegen uns zu einem ganzheitlichen Leben.
Dass der Zustand von Körper und Psyche sich gegenseitig beeinflusst ist allgemeines Wissen.
Aber wie hängen geistliches Leben und körperliche Existenz zusammen?
Im Protestantismus hat der körperliche Ausdruck des Geistlichen keine Tradition.
Umso spannender ist die Neuentdeckung der Körperlichkeit in der Theologie und im praktischen Glaubensleben.
An diesem Wochenende nähern wir uns diesem Phänomen im Gespräch zwischen Medizin und Theologie, mit Gesang und Yoga. (Auszug aus dem Flyer)

Wir freuen uns auf Sie.
Adelheid Neserke
Pfarrerin, Bochum
Pia Wick
Lehrerin, Yogalehrerin, Hattingen
Dr. Sabine Federmann
Leiterin Ev. Akademie Villigst

© Pia Wick


Thementag am 23.11.2019 in Neuendettelsau

23.11.2019 Thementag in Neuendettelsau

Mission Eine Welt in Neuendettelsau veranstaltete am 23.11.2019 einen Thementag.
Er stand unter der Überschrift "My Time Here" Begegnungen in Raum und Zeit
Frau Prof. Jahnel referierte aus diesem Anlass zum Thema:
"The other is almost the same but not quite", Partnerschaften als Orte interkultureller Verletzlichkeit und Resilienz


Tagung "Körper-Zeugnisse: Tattoos als Selbstausdruck religiöser Bekenntnisse"

Wissen, das unter die Haut geht!
Donnerstag, den 16.1.2020 hat an der Ruhr-Universität Bochum die Tagung "Körper-Zeugnisse: Tattoos als Selbstausdruck religiöser Bekenntnisse" stattgefunden. Die Professur für Interkulturelle Theologie und der Lehrstuhl für Christliche Gesellschaftslehre der Evangelisch-Theologischen Fakultät haben diese organisiert.

Die Theologie hat sich bisher nur randständig auf diese neue Form der Inszenierung des Körpers eingelassen. Dies ist erstaunlich, auch weil sich in der „Tattoo-Szene“ zunehmend christliche Symbole finden lassen und vor allem immer mehr christliche Jugendliche ihren Glauben durch die Markierung eines Tattoos sinnfällig zum Ausdruck bringen.


Theologisches Forum Christentum – Islam Theologie – gendergerecht?

Vom 06.03.2020 bis 08.03.2020 hat die Tagung in Stuttgart-Hohenheim stattgefunden.

In Islam wie Christentum sind Geschlecht und religiöses Leben tief miteinander verwoben. Inwieweit tragen religiöse Traditionen dazu bei, ungerechte Geschlechterordnungen festzuschreiben? Wo können genderkritische Revisionen neue Sichtweisen freilegen? Welche Ansätze in islamischer und christlicher Theologie machen die Analysekategorie „Gender“ fruchtbar für theologische Debatten?

Frau Jahnel hat zum Thema "Zwischen Selbstwerdung und Normierung – Christentum und Islam im Spannungsfeld von Geschlecht, Körper und Sexualität" einen Vortrag gehalten.


Die Publikation „Kairos for Creation“ ist erschienen

Eine neue Publikation aus christlich-ökologischer Perspektive, mit unterschiedlichen kulturellen, konfessionellen und regionalen Hintergründen und der gemeinsamen Forderung nach mehr Klimagerechtigkeit.
Dieses Buch ist eine Dokumentation der Wuppertaler Konferenz (s.Artikel). Es werden gemeinsame Perspektiven formuliert, wie theologisch und politisch auf den globalen Klimanotfall reagiert werden kann.
Die 362-seitige Publikation bietet 35 Beiträge und wurde von Louk Andrianos, Michael Biehl, Ruth Gütter, Jochen Motte, Andar Parlindungan, Thomas Sandner, Juliane Stork und Dietrich Werner herausgegeben.
Dieses Buch liegt auch als Open Access vor.


Sommersemester 2019

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Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung 2019 verliehen

Prof. Dr. Claudia Jahnel wurde am 09.05.2019 mit dem Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung ausgezeichnet.
Am Abend nahm sie in er Hannoverschen Marktkirche die Auszeichnung für ihre herausragende wissenschaftliche Arbeit zu dem Thema „Interkulturelle Theologie und Kulturwissenschaft“ in Empfang.

offizielle Presseinformation

© Hanns-Lilje-Stiftung / Jens Schulze


Graduiertenkolleg Religion - Identität - Körper

Am 17.5 und 18.5.2019 fand das erste Graduiertenkolleg unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Jahnel statt. Unter dem Thema "Religion - Identität - Körper" diskutierten fortgeschrittene Studierende und Doktoranden über ihre eigenen Forschungsthemen.

© Kristina Göthling-Zimpel


"Hoffnung für die Erde bezeugen - Internationale Konferenz in Wuppertal zu ökologischer Theologie und Ethik der Nachhaltigkeit"

Auf einer bemerkenswerten internationalen theologischen Konferenz zur ökologischen Theologie und zur Ethik der Nachhaltigkeit, vom 16-19.06.2019 in Wuppertal, haben sich 52 Delegierte aus 22 Ländern unterschiedlicher Konfessionen und Glaubenstraditionen getroffen.
Die Konferenz, die von BfdW, EKD, EMW, ÖRK und VEM gemeinsam organisiert wurde, hat den Aufruf „Kairos für die Schöpfung - Hoffnung für die Erde bezeugen" verfasst, mit weitreichenden Forderungen zunächst an die Kirchen weltweit. Er ist aber auch an die Zivilgesellschaft und die politisch Verantwortlichen, insbesondere im Hinblick auf die Erreichung der Pariser Klimaziele, gerichtet.


Festakt und Tagung anlässlich der Eröffnung des Marie Jahoda Centers for International Gender Studies

Am 25. und 26. Juni 2019 fand die Eröffnungstagung des neuen Marie Jahoda Centers for International Gender Studies (MaJaC) an der Ruhr-Universität Bochum statt. Das MaJac stärkt mit dem Motto "Creating Gender Knowledge Networks - Building Bridges to Society" den Standpunkt der Gender Studies in Bochum.

Teil der Eröffnungstagung war auch ein Vortrag von Kristina Göthling-Zimpel "In thunder, lightning or in rain? Alte, reiche Frauen als Feindbilder - oder das christentumsgeschichtliche Hexenkonstrukt intersektional gedacht." in der Sektion "Bioordnungen -Intersektionale Perspektiven auf die Regulierung von Körpern" unter der Leitung von MaJaC Sprecherin Prof. Dr. Katja Sabisch, sowie Jun.-Prof. Dr. Heike Steinhoff.

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Interner Tagungsworkshop - transgressive bodies / Grenzüberschreitende Körper

Vom 05.-06.Juli 2019 fand der interne Tagungsworkshop "transgressive bodies / Grenzüberschreitende Körper" statt.

Der Fokus der Tagung lag auf grenzüberschreitenden Körpern in Geschichte und Gegenwart. Leitende Fragen sind: Wie wurde/wird mit diesen, die natürlichen, kulturellen und religiösen Grenzen überschreitenden Körpern in verschiedenen gesellschaftlichen Teilbereichen umgegangen? Wie haben sie sich beispielsweise in Geschlechterbildern und Rassekonzpeten niedergeschlagen? Aktuelle Herausforderungen - etwa technische Möglichkeiten der Körpererweiterung - wurden dabei mit historischen Perspektiven verbunden. Der mulitperspektivische und interdisziplinäre Ansatz der Tagung nahm die enorme wissenschaftliche und gesellschaftliche Produktivität von transgressive bodies in den Blick.

Die Tagung verband Disziplinen wie die Theologie, Neurowissenschaften, Kulturwissenschaften, Geschichte, Erziehungswissenschaft, Religionswissenschaft, Sportwissenschaften, Rehabilitationswissenschaften, Soziologie und Transhumnanismusforschung.

Die Tagung entstand im Rahmen einer interdiszplinären Forschungsgruppe, die sich explizit mit dem transgressiven Potenzial von Körpern auseinandersetzt.


Summer School 2019 „Migration lokal denken. Religiöse Gemeinschaften vor Ort“

Eine schiitische Hinterhofmoschee in Bochum, der buddhistische Tempel in Hamm, die syrisch-orthodoxe Kirche in Herne, polnisch-freikirchliche Christen, Christen der New Life Church in Düsseldorf – genau jene Vielfalt religiöser Gemeinschaften war Zentrum des Nachdenkens der Summer School „Migration lokal denken. Religiöse Gemeinschaften vor Ort“. Dass Menschen dieser Gemeinschaften mit Migrationshintergrund eine Stimme haben, eine Agency, und dadurch nicht nur für sich selbst, sondern auch für die ansässige Bevölkerung vor Ort eine Bereicherung sind, dafür votierte Regina Polak bei der Eröffnungsveranstaltung. Bei dieser hatten zunächst Vertreter genau jener religiösen Gemeinschaften selbst das Wort ergriffen und einen Einblick in das Leben ihrer Gemeinschaften vor Ort gegeben. An den nächsten drei Tagen wurde das Nachdenken im Zisterzienser-Kloster in Stiepel durch Vorträge prominenter Wissenschaftler wie Jochen Oltmer, Sebastian Steinbach, Ludger Pries, Traugott Jähnichen, Gian Aldonani, Egide Muziazia, Kristin Platt zu Themen wie Migrationstheorien, Migration im Revier, Identität, Raum, Integration untermauert und tiefgründige und innovative Diskussionen angeregt. Vor allem waren es aber die Studierenden selbst, die an jener Schnittstelle von Gesellschaft und Wissenschaft der Frage von Migration und Religion nachgingen. Sie hatten sich auf das interkulturelle Wagnis eingelassen und Gemeinden besucht. Ihre Erfahrungen des Besuchs waren der Ausgangspunkt für das Nachdenken und ihre Thesen.
Vielen Dank allen für die konstruktive Zusammenarbeit.


Die Tagung „Towards an Ecumenical Missiology: Witnessing Christ" fand vom 15.-18. Juli 2019 in Mainz statt

35 Theologinnen und Theologen aus Afrika, Asien, Nordamerika, dem Nahen Osten, Ozeanien, Lateinamerika und Europa kamen zusammen und gingen in ihren Vorträgen der Frage nach, inwieweit das Christusbekenntnis und eine davon ausgehende Christologie eine Basis für eine ökumenische Einheit in der Missionstheologie darstellen kann.
Christologische Entwürfe aus den Regionen Pazifik, Asien, dem Mittleren Osten, Afrika, Europa, Nordamerika und Lateinamerika wurden auf ihre Konsequenzen für die Missionstheologie befragt und dabei konfessionelle Konvergenzen und Divergenzen herausgearbeitet. Auch wenn sich unterschiedliche Stile der Theologie zwischen katholischer, protestantischer bzw. evangelikaler, freikirchlicher und pentekostaler Theologie zeigten, wurde im Verlauf der Konferenz deutlich: Die Konvergenzen und Divergenzen in den Christologien und ihre missionswissenschaftliche Implikationen verlaufen nicht entlang konfessioneller Grenzen. Entscheidender als die konfessionelle Beheimatung der Theologinnen und Theologen ist der jeweilige geographische und gesellschaftliche Kontext.


Wintersemester 2018/19

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Global Learning in Ecumenical Perspective

„Global Learning in Ecumenical Perspective"– das war das Thema eines viertägigen Think Tanks des internationalen Partnerschaftswerkes VEM aus Wuppertal, der vom 12.-15.12.18 in Villigst tagte. Prof. Dr. Claudia Jahnel stellt den internationalen akademischen und kirchlichen Partnern der VEM aus Asien und Afrika die Internationalisierungsinitiativen der Ruhr-Universitäten vor und lud dazu ein, Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Interkulturelles Lernen sei in einer globalisierten Welt dringend erforderlich. Dabei gehe es nicht nur darum, Kompetenz im Umgang mit VertreterInnen anderer Kulturen zu gewinnen. Wichtig sei es ferner besonders, Foren für gemeinsames Lernen - etwa in internationalen research groups - zu eröffnen.


Sommersemester 2018

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Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Claudia Jahnel

Frau Prof. Claudia Jahnel hielt am 16.05.2018 an der Ruhr-Universität Bochum ihre Antrittsvorlesung. Das Thema lautete: "Schwarze Haut. Passagen zwischen Interkultureller Theologie und Körperlichkeit." Prof. Reinhard von Bendemann, Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät, hielt die Laudatio.

Beim anschließendem Empfang wurden mehrere Grußworte, u.a.von Dr. Pascal Bataringaya, Kirchenpräsident der Presbyterien Church of Ruanda und Vorstandsmitglied der Protestant University of Ruanda (PUR), an Frau Jahnel gerichtet. Zwischen der PUR und der Evangelisch-Theologischen Fakultät der RUB besteht schon seit einigen Jahren eine intensive Zusammenarbeit, die in diesen Tagen den Status einer offiziellen Kooperation erhält.

Jihad Nassif, Monsignore der syrisch- maronitischen Kirche, hielt eine Ansprache. Zwischen ihm und der Evangelisch-Theologischen Fakultät gibt es seit einigen Jahren eine Verbindung, die in der Unterstützung der theologischen Arbeit und Ausbildung besteht.

Das abschließende Grußwort kam von Frau Anette Muhrmann-Nelson, Vertreterin der Westfälischen Kirche und der Kirche des Rheinlandes. Sie hob besonders die Notwendigkeit hervor, dass die Kirche die theologische Reflexion durch die Universitäten benötigt, gerade im Feld der Interkulturellen Gemeinden.

Der Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie und Körperlichkeit bedankt sich herzlich bei alle Mitwirkenden und BesucherInnen!


Wintersemester 2017/18

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„Sich im Geist verändern" - Vortrag von Prof. Dr. Claudia Jahnel über die Weltmissionskonferenz in Arusha

Auf einer Tagung der Vereinten Evangelischen Mission in Wuppertal (VEM) hielt Prof. Dr. Claudia Jahnel einen Vortrag über die theologischen Schwerpunkte und Entwicklungen, die sich auf der Weltmissionskonferenz in Arusha/Tansania, die vom 8.-14. März 2018 tagte, abzeichneten. Die im unregelmäßigen Abstand von 10-20 Jahren unter der Federführung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) stattfindenden Weltmissionskonferenzen sind Zeitansagen. Sie formulieren die Herausforderungen, vor denen Menschen weltweit stehen, und suchen nach gemeinsamen ökumenischen und internationalen Antworten und Reaktionen der Kirchen in der heutigen Zeit. Mit dem Konferenzort Arusha wollte der ÖRK ein Zeichen dafür setzen für die Lebendigkeit des Christentums in Afrika. Gleichzeitig wurde die schon bei der letzten Vollversammlung des ÖRK in Busan 2013 entwickelte Konzentration auf die Ränder der Gesellschaft als Orte der Entstehung von Theologie weiter reflektiert sowie der ebenfalls in Busan initiierte Pilgerweg für Gerechtigkeit und Frieden gestärkt.


Neuerscheinung: Reflecting Reformation and the Call for Renewal in a Globalized and Post-Colonial World

Die Feierlichkeiten zum 500. Reformationsjubiläum haben in vielen protestantischen Kirchen weltweit mehrere Jahre in Anspruch genommen.
Es ist wohl das erste Reformationsjubiläum gewesen, bei dem deutlich wurde,
dass die Reformation eine weltweite, vielfältige, ökumenische Bewegung ist.

Die Beiträge im vorliegenden Band ,,reflektieren", wie sich die Impulse reformatischer Theologie in unterschiedlichen Kontexten widerspiegeln und wie sie weiterentwickelt und vertieft wurden. Ja, die Reformation ist Weltbürgerin geworden, aber nicht in einem immer gleichen Erscheinungsbild, nicht als Kopie, sondern immer als Original. Aus diesem Grund und ganz im Sinne des semperreformanda geht es im vorliegenden Band zugleich um eine kritische Revision von Engführungen reformatorischer Theologie und Kirchen.