Neuerscheinungen

In der Zeitschrift "Zeitzeichen" ist soeben ein Artikel von Frau Prof. Claudia Jahnel erschienen

Unsere Haut ist nicht nur unser größtes und ein ansehnliches Organ, es verbindet uns, unsere Körper und die Welt.
Durch Körperschmuck wie Tätowierungen und Piercings, aber auch über die Farben der Haut.
Über sie kann heute nicht gesprochen oder geschrieben werden, ohne die Rassifizierung von Menschen mitzubedenken.
Um im biblischen Sinn Personen- oder Menschenrechte zu bekommen, bedarf es nichts weiter, als ein Lebewesen mit Haut zu sein.
(Quelle: Zeitzeichen)


In der Reihe: Global Religion — Religion global ist soeben Band 2 erschienen

Frau Prof. Claudia Jahnel ist Mitherausgeberin dieser Reihe und dieses Bandes.

In diesem Band mit dem Titel "Globale Christentümer" wird über Herausforderungen von Einheit, Vielfalt, Globalität, Migration, Entkolonisierung und Konflikten im Feld globaler Christentümer diskutiert.
Die Studien eröffnen ein interdisziplinäres Feld der Untersuchung von christlichen Formen, Diskursen und Praktiken weltweit und loten verschiedene Theorien und Zugänge aus Religionswissenschaft, Theologie, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie der Diasporaforschung aus. In den Blick genommen werden die Polyzentrik des Christentums, transkulturalisierende und hybridisierende Dynamiken und Spannungsfelder von Inkulturation und Mission, Globalität und Lokalität, Universalität und Partikularität. (Quelle Brill-Verlag)


Information über eine interessante Ringvorlesung an der Universität Duisburg-Essen

Frau Professorin Jahnel hält im Rahmen einer Ringvorlesung am Mittwoch den 23.11.2022 einen Vortrag.

Anbei finden Sie das Plakat mit allen weiteren Informationen.

Plakat UDE Ringvorlesung
Lupe

Studentinnen nahmen an der 7. Konferenz für Studentische Forschung teil



Drei Studentinnen der Fakultät haben an der 7. Konferenz für
Studentische Forschung teilgenommen, die dieses Jahr in Berlin
stattgefunden hat. Vorstellen konnten sie ihre Forschung die im
Rahmen des Seminars „Religiöse Pluralität„Religiöse Pluralität
entdecken, reflektieren und sichtbar machen. Migrantische religiöse
Gemeinschaften vor Ort“ entstanden ist. Der Beitrag von
Juliana Düster und Carla Heidbüchel befasste sich damit, wie
verschiedene Religionsgemeinschaften im Ruhrgebiet mit der
Coronakrise umgegangen sind. In einem Kurzfilm haben sie die
Perspektiven von Gemeindemitgliedern und -leitenden zusammengefasst
und weiterführende Überlegungen und Ergebnisse vorgestellt.
Rebekka Scheler befasste sich in einem Vortrag mit der Glaubenswelt
von Frauen der Assyrischen Kirche des Ostens und den mit Flucht
und Migration einhergehenden Veränderungen.

Die Autumn School startet am 6.10.22 // Autumn School starts on 6.10.22

Screenshot 2022-09-30 174318

Transkulturelle Netzwerke resultieren aus permanenten Kontakten zwischen verschiedenen kulturellen Kontexten, verstärkt durch Globalisierung, interkulturelle Beziehungen und weltweite Migration. Diese Begegnungen ermöglichen neue transkulturelle Verflechtungen und Transformationen, die eine Basis für zukunftsorientierte globale Kooperationen bilden.
Das Netzwerk christlicher Kirchen in der Gegenwart ist geprägt von Missionsgeschichte, Kolonialismus und Globalisierung im 19. und 20. Jahrhundert, aber auch von Erfahrungen des gemeinsamen Lebens und Feierns, und entwickelt sich tendenziell zu multidirektionalen transkulturellen Netzwerken weiter. Bildung ist ein wichtiger Teil dieses Netzwerks. Transkulturelle Netzwerke von Kirchen stellen daher ein herausragendes Potenzial zur Förderung von Bildung, Wissenschaftsfreiheit und gesellschaftlicher Verantwortung dar.

Den Blog zur Autum School finden Sie hier / You can find the Autum School blog here

Blog des Projekts - Migration Lokal Denken

Screenshot 2022-09-30 174601

Migration verändert Religionslandschaften. Aufgrund von vielfältigen Migrationsprozessen gerade auch im letzten Jahrhundert und den jüngsten Entwicklungen ist die deutsche Religionslandschaft pluraler geworden. In Nordrheinwestfalen gibt es eine Vielzahl von Gemeinden verschiedener christlicher Konfessionen und Denominationen. Ebenso gehören arabisch- oder eher türkisch-sprachige Moscheegemeinden heute zur deutschen Realität, buddhistische Tempel und jesidische Gemeinden prägen die deutsche Religionslandschaft.
Den Blog zum Projekt finden Sie hier.

Ankündigung einer Exkursion im Rahmen des Yoga-Seminars im Wintersemester 2022/23

Yogabild

Im Rahmen des Hauptseminars "Yoga – zwischen Gymnastik, fernöstlicher Spiritualität und cultural appropriation" findet vom 11.-13.11.2022 eine Exkursion nach Rothenburg o.d.T.

Wenn Sie daran teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte in ecampus dafür an. Diese Exkursion wird von der Professur finanziell unterstützt.

Nähere Informationen erhalten Sie im Sekretariat:
interkulturelle-theologie@rub.de

Flyer Yoga-Seminar   (2.7 MB)

Studierendenzertifikat MIGRATION LOKAL DENKEN

Bild

Studierende der Ruhr-Universität Bochum haben die Möglichkeit ein Vertiefungszertifikat im Bereich der interkulturellen Theologie zu erhalten. Hierfür sind in Kooperation mit der Kirchlichen Hochschule Wuppertal drei Lehrveranstaltungen, welche sich aus zwei Seminaren und einer Vorlesung zusammensetzen, zu absolvieren.

Angebote im Wintersemester 2022/23

Seminar I (Angebot Ruhr-Universität Bochum):
„Erzählte Geschichte im Kontext von Migration und Religion“
Leitung: Prof. Dr. Claudia Jahnel / Alexander Jüngst M.A.
Dienstag 12-14 Uhr (Raum: GA 8/34)

Seminar II (Angebot Kirchliche Hochschule Wuppertal nur im Wintersemester):
„Interkulturelles Handeln in Kirche und Gesellschaft“
Leitung: Dr. Claudia Währisch-Oblau / Dr. Heike Ernsting / Dr. Andar Parlindungan
Blocktermine

Vorlesung (Angebot Ruhr-Universität Bochum):
„Interkulturelle Theologie – Einführung“
Leitung: Prof. Dr. Claudia Jahnel
Mittwoch 10-12 Uhr (Raum: GABF 04/511)


Wenn Sie sich für das Zertifikat interessieren, wenden Sie sich bitte direkt
an uns. Gerne beraten wir Sie zu Aspekten des Inhalts und der Organisation.

Kontakt
Alexander.Juengst@rub.de

Im neuesten Themenheft "Die Haut" der Zeitschrift ist soeben ein Artikel von Frau Prof. Claudia Jahnel erschienen.

Cover Zeitzeichen
© Zeitzeichen



Unsere Haut ist nicht nur unser größtes und ein ansehnliches Organ, es verbindet uns, unsere Körper und die Welt.
Durch Körperschmuck wie Tätowierungen und Piercings, aber auch über die Farben der Haut.
Über sie kann heute nicht gesprochen oder geschrieben werden, ohne die Rassifizierung von Menschen mitzubedenken.
Um im biblischen Sinn Personen- oder Menschenrechte zu bekommen, bedarf es nichts weiter, als ein Lebewesen mit Haut zu sein.
(Quelle: Zeitzeichen)





Den Artikel können Sie hier herunterladen und lesen.

Aufruf des Lutherischer Weltbundes zur Bewerbung junger Erwachsener als Stewards

Ein Leib, Ein Geist, Eine Hoffnung
13. Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes in Krakau, Polen, vom 13.-19. September 2023
Der Bewerbungszeitraum für die Teilnahme am Stewardsprogramm während der Dreizehnten Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) im September 2023 ist eröffnet.

Lwb Einladungsbild
© LWB/Albin Hillert

Das Programm unter der Federführung des LWB-Jugendreferats lädt junge Erwachsene (18-30 Jahre) aus den LWB-Mitgliedskirchen ein, sich als Stewards für die LWB-Vollversammlung in Krakau, Polen, zu bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2022.
Das Programm verfolgt drei Ziele: Es will jungen Erwachsenen eine Möglichkeit für die praktische Entwicklung von Führungskompetenzen geben und ihnen die Teilnahme an der vorbereitenden Tagung junger Menschen zur Vollversammlung ermöglichen, es will die Teilhabe von jungen Menschen am Leben des LWB und seiner Mitgliedskirchen und ihren Beitrag dort fördern, und es will durch die Erledigung der zugeteilten Aufgaben einen reibungslosen Ablauf der Vollversammlung sicherstellen.
In einem Schreiben an die Leitungen der LWB-Mitgliedskirchen ruft Eva Christina Nilsson, die Direktorin der Abteilung für Theologie, Mission und Gerechtigkeit, die Kirchen auf, geeignete junge Menschen in ihren Kirchen zu bestimmen und den Aufruf weiterzuleiten, und bekräftigt die wichtige Rolle der Stewards und damit der jungen Erwachsenen in der lutherischen Kirchengemeinschaft. „Stewards haben heute schon in ihren Kirchen und Gemeinden Führungsrollen und sie sind es, die den LWB in die Zukunft führen werden“, schreibt sie.
Die Ausschreibung legt fest, dass den Stewards bei einer LWB-Vollversammlung ganz unterschiedliche Aufgaben übertragen werden, die einen reibungslosen Ablauf der Beratungen, der Entscheidungsfindung und der Gottesdienste während der Vollversammlung unterstützen. Jenseits dieser Aufgaben jedoch „beruht die Einbindung von Stewards in die Vollversammlung auf dem Verständnis, dass alle Gaben Gottes segensreich sind, und dem Wunsch, diese bestmöglich zu nutzen“.
Wie üblich bei derartigen offenen Aufrufen zur Teilhabe an Aktivitäten des LWB müssen alle Bewerberinnen und Bewerber ein Unterstützungsschreiben einreichen, das von der Leitung der LWB-Mitgliedskirche unterzeichnet ist, der sie angehören. Das Bewerbungsformular Sie hier: LWF Stewards Online Application Form.
Weitergehende Informationen zur LWB-Jugend stehen unter @LWFYouth auf Facebook und Instagram zur Verfügung. Fragen können per E-Mail (youth.lwf@lutheranworld.org) an Savanna Sullivan, die LWB-Jugendreferentin, gerichtet werden.

Deutsche Übersetzung: Andrea Hellfritz, Redaktion: LWB/A. Weyermüller

Soeben im Springer Verlag erschienen: Die Körper der Anderen

In der Neuerscheinung aus dem Springer Verlag finden Sie auch einen Beitrag von Frau Prof. Claudia Jahnel:
„I am rooted, but I flow”. Pentekostale Körper zwischen Othering, Normalisierung und Widerstand.

Buch Körper Der Anderen
© Springer Verlag

Je nachdem, worauf man den Blick richtet und welche Perspektive man anlegt, eröffnen sich unterschiedliche körper- und wissenssoziologische Zugänge auf den oder die Körper der Anderen. In einer phänomenologisch-interaktionstheoretischen Perspektive ermöglicht der Körper des Anderen den Zugang zur anderen Person und ein wechselseitiges Verstehen. Hier wird die geteilte Körperlichkeit zur Grundlage oder zum Störfaktor der Herstellung und Aufrechterhaltung des gemeinsamen Alltagslebens. Als scheinbar 'natürliches Symbol' kann der fremd gemachte Körper Anderer in gesellschaftsstruktureller Hinsicht jedoch auch dazu eingesetzt werden, diese geteilte Körperlichkeit zu verhindern.
(Auszug aus der Ankündigung des Verlages)

Hier finden Sie die Open Access Ausgabe und weitere Informationen

Impressionen vom Ökumenischen Stadtkirchentag Bochum am 19.06.2022

Der Ökumenische Stadtkirchentag am 19.6.2022 hat gehalten, was er versprach “Kirche findet Stadt“.
Die RUB ist ein wichtiger Bestandteil des Bochumer Stadtbildes und somit war es konsequent, dass sich die Evangelische Fakultät mit der Professur für Interkulturelle Theologie mit einem eigenen Stand auf dem Bochumer Stadtkirchentag präsentierte.
An unserem Stand im Bereich „Kirche inspiriert Stadt“ kamen wir über unser Projekt „So betet Bochum“ mit Bochumern aus den unterschiedlichsten Bereichen ins Gespräch.
Im „Nahbereich“ der Veranstaltung waren es vor allem ökumenische Begegnungen, die fruchtbare Diskussionen zustande kommen ließen.
Im Sinne der Veranstaltung blieben auch unterschiedlichste Menschen am Stand stehen, die sich für die Arbeit und Projekte der Ruhr-Universität und der Fakultät interessierten.
Von Studierenden der Wirtschaftswissenschaften, über ehemalige Mitarbeiter*innen der RUB bis zu Passanten die, durch die Präsentation angeregt, Gespräche über das diverse religiöse Leben in der Stadt führen wollten.
Auch Studierende aus dem Seminar: MIGRATION LOKAL DENKEN. RELIGIÖSE PLURALITÄT VOR ORT kamen an den Stand und haben Passanten ihre aktuellen Projekte vorgestellt.


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Invitation to take part in RUB´s Scholars at Risk (SaR) Advocacy Seminar for students and PhD researchers

Graphik Scholars At Risk
Lupe

Registration is required between 14.03. and 01.04.2022 via Moodle (https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/enrol/index.php?id=43870)

The seminar is offered online (via Zoom) and takes place every Monday from 3 – 5 pm in English. The seminar is composed of three parts:
1) MOOC “Dangerous Questions.”
2) Advocacy for Wrongfully Imprisoned Scholars in Belarus and beyond
3) Public Lecture “Protecting and Promoting the Freedom and Courage to Think: Insights from the Global North and the Global South.”

Contact: Iris Vernekohl, Senior Policy Advisor for Internationalisation and Global Engagement, Email: Iris.vernekohl@uv.rub

Im Rahmen der UNIC-Allianz findet im Sommersemester 2022 gemeinsam mit der RUB und der Universität Deusto (Spanien) ein Blockseminar statt

Plakat Ankündigung Blockseminar
Lupe

In diesem Seminar wird die Vorstellung von postmodernen Städten als säkulare oder postreligiöse Räume
reflektiert und die vielfältigen Verflechtungen zwischen Religion (in ihren vielfältigen Formen und Auffassungen) und aktuellen städtischen Siedlungen untersucht.
Ausgehend von der Analyse gemeinsamer Begriffe wie Vielfalt, Migration, religiöse Identität oder Spiritualität werden Stadt-, Religions- und Migrationstheorien miteinander verknüpft, werden Städte als Orte religiöser Pluralisierung und der Koexistenz von Identitäten betrachtet und analysiert.
Aus einer globalen Perspektive beleuchtet und analysiert das Seminar die religiöse Migrationslandschaft des Ruhrgebiets in Deutschland und des Baskenlandes in Spanien sowie die sozialen und religiösen Dynamiken zwischen christlichen und muslimischen Gruppen im städtischen Tansania, die körperlichen Pfingsterfahrungen in Lateinamerika, aktuelle theoretisch-methodische Ansätze für deren Untersuchung, internationale Pfingstnetzwerke in Singapur und anderen Megastädten, urbane Religiosität in Japan in Bezug auf Spiritualität, Heilung und Neo-Schamanismus und die Marginalisierungs- und Ermächtigungsdynamik von pfingstlichen Dalit-Frauengemeinschaften in Indien, neben anderen ähnlichen Beispielen.

Präsentation der studentischen Projekte und Ausstellungseröffnung

22
Lupe

Am 02.02.2022 wurde nicht nur die digitale Ausstellung „Trümmer-Vertreibung-Leben. Eine Region in den Wirren der Geopolitik“ eröffnet. Auch hatten Studierende die Möglichkeit, ihre Projekte des Seminars „Religiöse Pluralität entdecken, diskutieren und sichtbar machen. Religiöse Gemeinschaften vor Ort“, die sie über das gesamte Semester entwickelt und bearbeitet haben, vorzustellen und zu diskutieren.

Zwei Stimmen aus dem Nahen Osten begleiteten die Eröffnung der digitalen Ausstellung. „Es war nie so hoffnungslos wie jetzt“, sagte Jihad Nassif. Seine Worte klangen im Angesicht der Not anklagend und verzweifelt zugleich, weil Menschen hungern und keine Hilfe der internationalen Gemeinschaft nach Syrien gelangt. Im Nordirak hoffen die Menschen, dass die Corona-Pandemie endlich vorüber geht, berichtet Emmanuel Youkhana. Er hob schließlich darauf ab, dass die Solidarität zwischen Menschen, Nationen und Völkern unabdingbar ist. Gerade diese möchte durch die Bilder vertieft werden. Sie wollen auf die Situation im Nahen Osten aufmerksam machen und zu einem Nachdenken anregen, auch und gerade zu konkreten Projekten des Austauschs und der Unterstützung.
Im Anschluss an die bewegenden Worte präsentierten Studierenden ihre Projektthemen des vergangenen Semesters. In der konkreten Begegnung mit Vertretern einer pentekostalen-afrikanischen Gemeinde, einer evangelisch koreanischen, einer liberal jüdischen Gemeinde, einer schiitischen und einer rumänisch-orthodoxen Gemeinde rund um das Ruhrgebiet waren die Projektgruppen Fragen der Wirkmächtigkeit der Sprache (im Gottesdienst), der Rolle der Religion bzw. religiösen Gegenständen in dem Migrationsprozess bis hin zu dem spezifischen Partnerschaftsverständnis der Religionen und Gemeinschaften auf den Grund gegangen. Themen und Begegnungen forderten das Miteinander heraus und fragten eigene Haltungen und Überzeugungen an. Die Response von Prof. Dr. Jahnel zu den einzelnen Projekten regte eine lebendige Diskussion gerade auch im Plenum an. Es wurde nachgehakt, weitergedacht und eigene Erfahrungen reflektiert.

▶ Hier geht es zur Ausstellung

Einladung zur Autumn School / Call for application

Vom 5.-15.Oktober 2022 findet die internationale und interdisziplinäre Herbstschule für Doktorand:innen zum Thema "Transcultural Networks. Potentials of Global Learning in Religious Networks" statt.
Gemeinsam lernen wir ökumenisch, welche Bedeutung religiöse Netzwerke in und nach der Pandemie haben. Wir denken nach über ihre Potentiale und Herausforderungen für Religion und Bildung. Außerdem gibt es die Möglichkeit, das eigene Promotionsprojekt vorzustellen und Verbindungslinien der eigenen Arbeit zum Thema zu schlagen. Darüber hinaus besteht die Chance, das eigene wissenschaftliche Netzwerk auf internationaler Ebene zu erweitern.
Bewerben Sie sich jetzt!


From 5-15 October 2022, the international and interdisciplinary autumn school for doctoral students will take place on the topic "Transcultural Networks. Potentials of Global Learning in Religious Networks".
Together we will learn ecumenically about the significance of religious networks during and after the pandemic. We will reflect on their potentials and challenges for religion and education. There will also be the opportunity to present one's own doctoral project and to draw connections between one's own work and the topic. Furthermore, there is the chance to expand one's own academic network on an international level.
Apply now!

Call Autumn School   Nähere Informationen finden Sie hier / You can find more information here (500.1 kB)

Wichtige Information zu einer Tagung an der Professur für Interkulturelle Theologie


Wir laden alle Interessierten herzlich zur Tagung „Schriftauslegung im Plural. Interkulturelle und kontextuelle Bibelhermeneutiken im interdisziplinären Diskurs“ ein.
Die Tagung findet vom 14.02.-15.02.2022 aus gegebenen Anlass digital statt.


Einzigartiges Angebot der JCM-Hochschulkooperation

Achtung! Anmeldefrist wurde verlängert! Es gibt noch freie Plätze!

Jcm-Flyer
Lupe
Hier finden Sie nähere Angaben.
Hier finden Sie nähere Angaben.

5 jüdische, christliche und muslimische Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, an 4 Veranstaltungen (verpflichtend) teilzunehmen.
Es fallen keine Tagungsgebühren an. Reise- und Unterbringungskosten der Teilnehmer*innen werden übernommen. (siehe Flyer)



Kontakt: Catrin Küpers, RUB (catrin.kueppers@rub.de)

Anmeldeschluss: Ende Januar

weitere Informationen finden Sie hier

Ende der Bewerbungsfrist für das 49. Theologische Studienjahr in Jerusalem

Folie Studienjahr Jerusalem

Einladung zur Tagung: Schriftauslegung im Plural, 14.–15.02.2022 an der RUB

Wir laden Sie ganz herzlich zur Teilnahme an der Tagung „Schriftauslegung im Plural. Interkulturelle und kontextuelle Bibelhermeneutiken im interdisziplinären Diskurs" ein. Die Tagung findet am Montag, dem 14. Februar 2022 und Dienstag, dem 15. Februar 2022 an der Ruhr-Universität Bochum statt. Die Tagung richtet sich an all diejenigen, die am Thema interessiert sind. Eine vorherige Anmeldung zur Tagung ist nicht notwendig. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Die Tagung wird nach aktuellem Stand (06.12.2021) unter Einhaltung der 2G-Regel vor Ort in Präsenz stattfinden können. Nähere Informationen zur Tagung sowie das Tagungsprogramm können Sie dem beiliegenden Flyer entnehmen.

Sollten sich kurzfristige Programmänderungen oder Änderungen der bestehenden Hygienevorschriften an der RUB ergeben, können Sie diese unserer Homepage entnehmen. Bei Rückfragen zur Tagung wenden Sie sich jederzeit gerne an:
• Alena Höfer (alena.hoefer@rub.de)
• Malte Cramer (malte.cramer5@rub.de).

Flyer Zur Tagung   (572.9 kB)

Eröffnung des Instituts für christliches Yoga in Witten

Waz Artikel Yoga
Lupe
© WAZ


Nähere Informationen zu Gottesdiensten und der Ausbildung von zertifizierten Sela-Yogalehrer*Innen finden Sie im Zeitungsartikel der WAZ vom 01.12.2021 und der Homepage des Instituts.

Nährere Informationen zum chritlichen Yoga und zur Ausbildung





Call for Papers der interdisziplinären Forschungsgruppe „Transgressive Bodies. Grenzüberschreitende Körper und Soziale Ordnungen."


Mit diesem Call for Papers sollen Wissenschaftler:innen der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie der Naturwissenschaften und der Medizin dazu eingeladen werden, sich an einer Tagung vom 07.–09. Juni 2022 an der Ruhr-Universität Bochum zu beteiligen.

Nähere Informationen zur thematischen Ausrichtung der Tagung sowie zur Einreichungsfrist der Abstracts u.ä. entnehmen sie bitte dem Call for Papers.

Veranstaltungsankündigung: The Changing Faces of Lutheran Worship am 18./19.11.2021

Gottesdienstformen verändern sich – durch kulturelle und mediale Einflüsse, durch den Wandel von Sprache, Musik, Raum sowie Formen der Partizipation und Interaktion. Und so sind Gottesdienste auch immer Ausdruck individueller und kollektiver Identität.

Mit einem komparativen Blick auf die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) und die Evangelische Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB), welche beide auf eine lange gemeinsame Liturgietradition zurückblicken, soll die Frage nach den Changing Faces of Lutheran Worship in dieser virtuellen Konferenz neu betrachtet werden.

Frau Jahnel wird auf dieser Konferenz am Freitag, den 19.11.2021 einen Vortrag halten.

Gäste und Beitragende sind Wissenschaftler:innen sowie Kirchenleitende aus dem deutschen und dem brasilianischen Kontext sowie des Lutherischen Weltbundes.

Die Zoom-Konferenz findet dreisprachig statt (Deutsch, Portugiesisch, Englisch) und wird simultan übersetzt.
Ankündigung der Veranstalter 
Weitere Informationen von Christian Boerger (christian.boerger@uni-leipzig.de)
Anmeldung per Mail an Maria Zink (maria.zink@uni-leipzig.de)


Flyer Konferenz Leipzig   (581.5 kB)

So betet Bochum - Ein gelungener Abend

Abend Rottstr
© privat/Claudia Rammelt


Am 20.10.2021 fand in den Räumen der Rottstr5-Kunsthallen diese Veranstaltung statt, der unter anderem von Studierenden der Evangelischen Fakultät der RUB mitgestaltet wurde.

Veranstaltungsankündigung des Arbeitskreises Dialogische Existenz

So betet Bochum Religiöse — Vielfalt erkunden

Rammelt Veranstaltungsankündigung
Lupe

Das Ruhrgebiet ist seit jeher Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt. Kulturelle Vielfalt und religiöse Diversität charakterisieren den Pott.
Dieser Vielfalt will der Abend auf die Spur gehen: wie betet mein Nachbar?
Hat Corona das Glaubensleben meiner Nachbarin beeinflusst? Was glaubt eigentlich meine langjährige Arbeitskollegin?
Geographische Grenzen, die unterschiedlichste Menschen trennten, sind längst aufgebrochen.
Welche Grenzen haben wir in unseren Köpfen? Was bedeuten sie für das religiöse Miteinander?
Ein Blick in die facettenreiche Geschichte der Migration ins Ruhrgebiet sowie ein Blick auf das vielfältige religiöse Leben sind an diesem Abend Thema, bevor Vertreter:innen aus Religion, Politik und Gesellschaft
mit dem Publikum gemeinsam die Frage nach der religiösen Vielfalt diskutieren werden.

Vom 05.-08.09.2021 fand in Zürich der XVII. Europäischer Kongress für Theologie statt.

Plakat Theologiekongress Zürich 2021
© Universität Zürich

Frau Prof. Dr. Jahnel hielt einen Vortrag zum Thema: „Das Biest aus dem Süden“ Schriftkritik als kultureller Aushandlungsprozess

Zitat aus Ankündigung des Vortrags:

Im Streit um die Frage, ob die Mehrheit des Christentums des globalen Südens in der Identifikation mit der archaischen Lebenswelt des Alten und Neuen Testaments einem geschichtslosen Missverständnis biblischer Texte frönt (Jenkins, Riesebrodt) oder ob nicht bereits der Imperialismus des Schriftgebrauchs in Kolonialismus und Mission (Sugirtharaja, Dube) eine zutiefst ideologische und kritiklose Umgangsweise mit biblischen Texten mitgebracht hat, die subversive Strategien und alternative Epistemologien im Umgang mit der Schrift erst hervorgerufen hat, wirft der Beitrag den Blick auf die Zwischenräume – also jene Zonen, in denen der Streit um Interpretation religiöse Kulturen auf verschiedenen Seiten verändert hat: Prozesse der Schriftübersetzung, Verflechtungen zwischen missionarischen Auslegungstraditionen und theologischer Ausbildung im globalen Süden, kulturkritische Neuinterpretationen biblischer Schriften.
▶ Hier können Sie den ganzen Vortrag sehen.

Hier finden Sie das Programm der Tagung.

Dem Schmerz Begegnen - Theologische Deutungen

Soeben ist dieses Buch in der Reihe "Religionswissenschaft" im transcript Verlag erschienen.



Cover Dem Schmerz Begegnen

Anlässlich eines Dies Academicus hat sich die Evangelisch-Theologische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum im November 2019 mit einem spezifischen Aspekt des Themas Schmerz beschäftigt. Es ging unter der Überschrift »Observing Pain« darum nachzuspüren, was geschieht, wenn Menschen dem Schmerz anderer begegnen.

Die Begegnung mit dem Schmerz führt, so zeigen die verschiedenen Beiträge in diesem Band, in eine Vielzahl von Schmerzerfahrungen und von mitunter konkurrierenden Schmerzdeutungen und Schmerzbeobachtungsschemata.

Angesichts der Vielzahl schmerzverharmlosender, -vermeidender oder -verherrlichender Debatten – von der technischen Optimierung körperlicher Leistungsfähigkeit über entmaterialisierende Visionen von Transhumanismus, Robotik und KI bis hin zu Herausforderungen von Palliativmedizin und Sterbehilfe – wäre es heute an der Zeit, die theologische und philosophische Dignität der Schmerzerfahrung und -begegnungwieder neu zu entdecken und zur Sprache zu bringen. Hier finden Sie weitere Informationen.

Soeben in 2. überarb. u. erw. Aufllage erschienen: Handbuch Gender und Religion

Cover Handbuch Gender Und Religion


Öffentliche Debatten zeigen, wie relevant Religionen für das Verständnis von Genderrollen und umgekehrt Gendervorstellungen für das Erforschen von Religionen sind.

Die erste Auflage des Handbuches Gender und Religion erschien 2008. Als erstes Studienbuch zu diesem Thema füllte es damals eine Lücke im deutschsprachigen Raum.
In der neuen Ausgabe wurde ein Teil der Kapitel aus der ersten Ausgabe gründlich revidiert. Darüber hinaus sind mehr als die Hälfte der Beiträge für die neue Fassung geschrieben worden. Diese neuen Artikel nehmen die aktuellen wissenschaftlichen Blickwinkel zu Gender und Religion auf und reflektieren sie.

Frau Prof. Dr. Claudia Jahnel und Frau Kristins Göthling-Zimpel (MA) sind jeweils einen Artikel darin veröffentlicht. Hier finden Sie weitere Informationen.

Soeben erschienen: Overcoming Violence

Overcoming Violence Cover


Aus Anlass des 25. Jahrestages des Völkermordes in Ruanda und der zeitgleichen Verschärfung der gewaltsamen Übergriffe auf die Zivilbevölkerung in der Region Ost-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo trafen sich 2019 Wissenschaftler*innen und Studierende aus dem Gastgeberland Ruanda, der Demokratischen Republik Kongo, Kenia, Kamerun, Südafrika, Deutschland, Österreich, Bosnien-Herzegowina und der Schweiz, um über das Thema "Überwindung von Gewalt" zu diskutieren. Gastgeber und Veranstalter waren das Protestant Institute of Arts and Social Sciences (PIASS) in Butare, die Presbyterianischen Kirche von Ruanda (EPR) und der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

Der vorliegende Band ist eine Dokumentation der Vorträge dieser Konferenz.
Hier finden Sie weitere Informationen.

Alena Höfer und Malte Cramer stellen ihr Projekt in den RUB News vor

Alena Höfer und Malte Cramer haben ihr Projekt „Interkulturelle Bibelhermeneutik“
Zum Wintersemester 2021/22 startet das Projekt „Interkulturelle Bibelhermeneutik. Kontextuelle Exegese im theologisch-interdisziplinären Diskurs“.

Hier können Sie den ganzen Beitrag lesen.


„Religiöse Pluralität entdecken, reflektieren und sichtbar machen. Migrantische religiöse Gemeinschaften vor Ort“

2. Studentische Konferenz der Professur für Interkulturelle Theologie und Körperlichkeit


Das Ruhrgebiet und auch Bochum sind von interkultureller Vielfalt und oft eher von einem interreligiösen Nebeneinander als einem Miteinander geprägt. Viel zu selten jedoch machen wir uns auf den Weg, um die syrisch-orthodoxe Gemeinde, die Hinterhofmoschee oder den hinduistischen Tempel in der Nachbarschaft näher kennenzulernen. Das Transferprojekt „Religiöse Pluralität entdecken, reflektieren und sichtbar machen. Migrantische religiöse Gemeinschaften vor Ort“ versucht da anzusetzen und Türen zu fremden Kulturen, Traditionen und Religionen zu öffnen. Die interkulturelle Begegnung war ebenso grundlegendes Element wie der interreligiöse Austausch mit unterschiedlichsten Glaubensrichtungen. Studierende haben sich in den letzten Wochen in verschiedene Gemeinden auf den Weg gemacht, um die interkulturelle Landschaft und interreligiöse Pluralität lokal zu entdecken, kennenzulernen und sich damit auseinanderzusetzen. Das Ergebnis ihrer Projekte präsentieren sie auf der 2. studentischen Konferenz, genauso werden weitere Forschungsprojekte vorgestellt. Alle sind herzlich dazu eingeladen! Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier. 

Foto Migrationsseminar
© privat

Migration lokal denken. Religiöse Gemeinschaften vor Ort

neuer Zertifikatskurs an der Akademie der Ruhr- Universität Bochum


Deutschland ist bunt. Da gibt es Geschichten von Migration, nicht selten erlebt als Flucht und Vertreibung. Und Geschichten von selbstverständlichem Zu-Hause-Sein. Den jeweils Anderen bleiben nicht nur diese Geschichten oftmals verborgen. Auch mitgebrachte ebenso wie einheimische religiöse Praktiken und Liturgien muten fremd an, geheimnisvoll und unbekannt. Im Alltag ist meist kein Raum, um dem religiös Anderen auf die Spur zu kommen. Das zertifizierte Qualifizierungsprogramm „Migration lokal denken“ bietet einen Raum und Gelegenheit für Interessierte aus Kirche, Diakonie und Gesellschaft, wissenschaftlich, empirisch und im Austausch interkulturelle Erfahrungen zu reflektieren und interkulturelle Begegnung zu vertiefen. Religionslehrer*Innen, Pfarrer*Innen und andere Verantwortliche in den Bereichen sozio-kultureller Bildung und Beratung mit und ohne Migrationshintergrund, die mit der veränderten und pluralen religiösen Landkarte in Deutschland konfrontiert sind und die ihr interkulturelles Wissen und ihre Kompetenz in diesem Feld erweitern wollen, sind herzlich eingeladen, an diesem Zertifikatsstudiengang teilnzunehmen. Er ist als Weiterbildungsmaßnahme konzipiert. Weitere Informationen finden Sie hier. 

Das Beste von Pfingsten - Frau Prof. Jahnel zu Gast beim "Forum Ökumene"

Wie passen akademische Theologie und pfingstkirchliche Frömmigkeit zusammen? Zu dieser Frage hatte das „Forum Ökumene“ ins Tübinger Schlatterhaus und online eingeladen, 65 Interessierte nahmen teil.
Frau Prof. Jahnel und der Basler Professor Dr. Andreas Heuser waren zu Gast.  

„Ökumene in der evangelisch-theologischen Aus- und Fortbildung in Deutschland“ - Impulspapier der EKD erschienen

Cover Impulspapier EKD
Lupe
© EKD


Unter dem Titel „Ökumene in der evangelisch-theologischen Aus- und Fortbildung“ hat die Kammer der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für Weltweite Ökumene ein Impulspapier veröffentlicht. Deutschland wandelt sich mehr und mehr von einer bi-konfessionellen in eine multikonfessionelle und multireligiöse Gesellschaft. Das stellt neue Anforderungen an alle, die in Kirche, Schule und Diakonie arbeiten. Die Kammer für Weltweite Ökumene hält deshalb Veränderungen in Studium und Ausbildung für verschiedene kirchliche Berufe für notwendig.

Die Kammer plädiert in dem Impulspapier für einen weiten Ökumene-Begriff: Ökumene sei nicht nur das Bemühen um die Einheit der christlichen Kirchen. „Wir denken dabei in Deutschland oft nur an die Verständigung zwischen evangelisch und katholisch“, sagt die Kammervorsitzende, Prof. Ulrike Link-Wieczorek (Oldenburg) und führt weiter aus: „Doch christlicher Glaube existiert weltweit in vielen kulturellen und konfessionellen Gestalten.“ In einer von Globalisierung und Migration geprägten Gegenwart gelte es, diese Vielgestaltigkeit wahrzunehmen. Das Wissen darum erleichtere auch den Dialog mit anderen Religionen.

Im Studium solle Ökumene deshalb nicht bloß ein Zusatzfach oder Spezialgebiet sein. Die ökumenische Perspektive müsse theologisches Lernen heute von Anfang an leiten. Zugleich seien konkrete Formate nötig, um interkulturelle und ökumenische Kompetenzen zu erwerben. Dazu gehörten auch außeruniversitäre Lernorte, Praktika, Reisen sowie ökumenische Begegnungen im In- und Ausland. Eine besondere Rolle spielten Aus- und Fortbildungseinrichtungen, die interkulturell und international ausgerichtet sind.

Das Impulspapier kommt zu dem Schluss, dass ökumenische und interkulturelle Kompetenzen noch stärker als bisher in Studienplänen und Prüfungsordnungen verankert werden müssen. Es wendet sich deshalb besonders an diejenigen, die Verantwortung tragen für die zukünftige Gestalt der theologischen Aus- und Fortbildung sowie diakonie- und entwicklungsbezogener Studiengänge.

Hannover, 14. Juni 2021

Pressestelle der EKD

pdf Version der Veröffentlichung

Gibt es das authentische Yoga? - Frau Prof. Jahnel im Interview

Das authentische Yoga gibt es nicht. Zwischen Politik, Religion und kolonialem Erbe.
Claudia Jahnel im Gespräch mit Anne Françoise Weber, Deutschlandfunk Kultur, 13.06.2021.

Hier können Sie das Interview in voller Länge hören. 



Online-Tagung: Identitäten – Kulturen – Konflikte

Plakat Veranstaltung
Lupe



Vom 7.und 8. Mai 2021 findet 25 Jahre nach Erscheinen seines Buches The Clash of Civilizations diese Tagung statt.

Organisiert wurde Tagung durch den Lehrstuhl für Intercultural Social Transformation und das Zentrum für Globale Fragen der HFPH München in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen an
der Paris-Lodron-Universität Salzburg.

Frau Prof.Dr. Claudia Jahnel hält einen Vortrag mit dem Titel: „Es gibt keine Kultur, aber wir brauchen sie unentwegt“

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Haben Sie Interesse, senden Sie bitte kurzfristig Ihren Namen und wahlweise Ihre Organisation oder Ihren Studienhintergrund an lena.schuetzle@hfph.de. Sie erhalten daraufhin die Anmeldedaten und weitere Informationen.

Veranstaltungsankündigung

Flyer Forum Ökumene
Lupe
© ESG

In der evangelischen Studierendengemeinde (ESG) hält Frau Jahnel einen Vortrag.





Weitere Informationen finden Sie hier

Alena Höfer erhielt den Hochschulpreis 2020


Im Rahmen der 106. Landesversammlung des Evangelischen Bundes am 13. November 2020 wurde auch der Hochschulpreis verliehen.
Alena Höfers Arbeit “Die Spannung zwischen Universalismus und Partikularismus in der Ökumene aus theologischer und interkultureller Perspektive” konnte die Jury überzeugen.
Die Laudatio hielt der Generalsekretär des Evangelischen Bundes, Dr. Richard Janus.

Preisverleihung
Lupe














Impulse für den Sonntag Lätare, 14.3.2021



Im Rahmen des ökumenischen Kooperationsprojekts "nachhaltig predigen" ist ein ökumenisches Kooperationsprojekt. In diesem Format hinterfragen seit 2005 Theolog*innen Bibelstellen nach ihrem Bezug zur Nachhaltigkeit. Grundlage sind die Bibelstellen, die die kath. Leseordnung und die ev. Perikopenordnung für die Sonn- und Feiertage vorgeben.

Prof. Claudia Jahnel hat zum 4. Fastensonntag (14.03.21) einen Predigtimpuls verfasst.

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Ankündigung zur Ringvorlesung Sommersemester 2021

Fakultätsübergreifend findet im Sommersemester eine Ringvorlesung online statt.

Plakat Ringvorlesung Sose 2021
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"Globale Christentümer: Theologische und Religionswissenschaftliche Perspektiven". Unter diesem Thema können Studierende und Interessierte immer dienstags von 14.15-15.45 Uhr neue Perspektiven kennenlernen. Organisiert wird die Online-Ringvorlesung von Martin Radermacher, CERES. Teilnehmende erhalten den Zoom-Link nach Anmeldung über eCampus.

Mehr Informationen zur Ringvorlesung finden Sie hier.

Begleitende Veranstaltungen zur Ringvorlesung:



Seminar Globale Christentümer in historischer Perspektive: Mission, Pluralisierung, Inkulturaltion (Grümme/Jahnel)

▶ Di, 16-18 Uhr

Lektürekurs Globale Christentümer (Höfer)

▶ Di 10-12 Uhr








Interkulturelle Theologie

Interkulturelle Theologie befasst sich mit den vielfältigen Gesichtern, die das Christentum heute infolge seiner geografischen Ausbreitung und der daraus resultierenden interkulturellen und interreligiösen Aushandlungsprozesse und Dialoge kennzeichnen.

Mit der deutschlandweit einzigartigen Fokussierung des Faches auf Körperlichkeit stellt sich die Interkulturelle Theologie an der RUB in den Kontext einer großen Frage unserer Zeit nach der Zukunft des Körpers zwischen seinem transhumanistischen bio-technischem Enhancement und dem Traum von der Überwindung von Krankheit, Altern und Tod einerseits und der Anwaltschaft für die Verletzlichkeit des Körpers und dem Widerstand gegen gesellschaftliche und kulturelle Normierungen und Normalisierungen andererseits.


Interkulturelle Theologie ist interdisziplinär

Interkulturelle Theologie ist, historisch betrachtet, aus dem Zusammenspiel von Religionswissenschaft, Missionswissenschaft und weltweiter Ökumene heraus entstanden. Neben diesen Forschungstraditionen sind ihr in der Auseinandersetzung mit Kolonialismus, antikolonialen Befreiungsbewegungen und Postkolonialismus, zunehmender Globalisierung, Säkularisierung und „Wiederverzauberung“, Genderdebatten, Migrationsforschung und kulturell-religiöser Pluralisierung Europas weitere methodische Zugangsweisen und Forschungsfelder zugewachsen.
Interkulturelle Theologie forscht und lehrt – die administrativ-wissenschaftspolitischen disziplinären Grenzziehungen überschreitend ¬– trans- und interdisziplinär. Von ihrer Herkunftsgeschichte her steht sie in besonderer Nähe zu Ethnologie, Anthropologie, außereuropäischen Philologien, Religionswissenschaft und Missionswissenschaft. Heute bezieht sie Gegenstände und Diskussionen auch aus anderen Disziplinen ein wie der Philosophie, der Soziologie, den Literaturwissenschaften oder der Medizin sowie der im Kontext globaler Verflechtungen erwachsenen, quer zu diesen Disziplinen liegenden postcolonial und subaltern studies. Letztere haben zusammen mit den Einsichten der neueren Kulturwissenschaften (cultural turns) die selbstkritische Reflexion der Produktion von Wissen über Kulturen, transkulturelle Verflechtungen und damit nicht zuletzt auch die Machtbeziehungen ins Zentrum der Interkulturellen Theologie gerückt.


Interkulturelle Theologie als Kulturwissenschaft

Die Einbindung kulturwissenschaftlicher Perspektiven in die Theologie ist nicht neu. Einer der renommiertesten Grenzgänger zwischen Theologie und Kultur war Ernst Troeltsch, für den die umwälzenden Veränderungen der Neuzeit mit der Notwendigkeit einer theologischen Reflexion dieser massiven kulturellen Veränderungen verbunden waren. Die rasanten Globalisierungsprozesse heute fordern die Theologie erneut dazu heraus, Gesellschaft, Kultur und Politik theologisch zu reflektieren – und dazu bedarf sie besonders der Einsichten andere kulturwissenschaftlicher Disziplinen und der Kooperation mit diesen.
Mein Markenzeichen in Interkultureller Theologie ist der kulturwissenschaftliche Zugang. Religionen sind kulturelle Systeme (Clifford Geertz). Das bedeutet: Religionen – einschließlich des Christentums – und kulturelle Zuschreibungen, Praktiken, kulturelles Wissen und kulturelle Symbole beeinflussen sich gegenseitig. Kontextuelle Theologien aus Asien, Afrika oder Lateinamerika entstehen wie europäische oder nordamerikanische Theologien nicht in einem kulturfreien Raum, sondern sind zutiefst geprägt von den Berührungen, Konflikten und Wechselwirkungen, die der Kontakt zwischen dem „christlichen Europa“ und anderen Zentren der Welt hervorgerufen hat. Diese kulturellen und religiösen Wechselwirkungen und interkulturellen Verflechtungen sind geradezu ein Charakteristikum heutiger kulturell pluraler Gesellschaften geworden. Der kulturwissenschaftliche Zugang trägt in spezifisch theologische Topoi und Debatten hochaktuelle kulturelle und gesellschaftliche Fragen ein wie die nach Identität und Zugehörigkeit, Sinn und Wissen, Macht und Gewalt oder Freiheit und Handlungsmacht.


Interkulturelle Theologie als theologische Disziplin

Interkulturelle Theologie ist deshalb jedoch nicht nur beschreibende, Theologie wahrnehmende Wissenschaft, sondern sie trägt auch zur „Theologiebildung“, das heißt: Sie hat auch eine orientierende und in diesem Sinn kritisch-normative Aufgabe und ist darin eine eigenständige theologische Disziplin mit vielfältigen Aufgaben für das Ganze der Theologie. Indem sie sich mit der synchronen wie diachronen Vielfalt der Christentümer und den interkulturellen Transformationsprozessen, die zu dieser Verschiedenheit beigetragen haben und beitragen, befasst, baut sie nicht nur Brücken des Verstehens und der Hermeneutik des Fremden. Sie trägt in entscheidender Weise auch zur Diskussion der zentralen theologischen wie epistemologischen Frage nach dem Verhältnis von Universalität und Partikularität der Wahrheit Gottes bei.
Indem sie schließlich Interkulturalität als Wesensmerkmal des Christentums und der Theologie bewusst macht, zeichnet sich Interkulturelle Theologie als kritische theologische Wissenschaft aus, die immer wieder auch den Universalitätsanspruch westlicher Theologie in Frage stellt und ihre Begrenztheit aufzeigt. Das „Inter“ hat etwas Beunruhigendes, vielleicht auch etwas Anstößiges, in jedem Fall ist es kritisch und produktiv. Außerdem stellt sie die Frage, ob Theologien aus dem so genannten globalen Süden in Ländern des globalen Nordens überhaupt rezipiert und als relevant betrachtet werden.
In der Lehre möchte das Fach Interkulturelle Theologie in Bochum die Reflexion christlicher, religiöser und kultureller Pluralität außerhalb wie innerhalb Europas und die theologische Urteilsfähigkeit bei interkulturellen und interreligiösen Fragestellungen unterstützen.


Schwerpunkte Interkultureller Theologie an der RUB

Die Interkulturelle Theologie an der RUB legt neben dem markanten Fokus auf der Körperlichkeit, der alle Bereiche durchzieht, Schwerpunkte auf Afrika und Lateinamerika, kontextuelle Theologien in Asien, Afrika und Lateinamerika, postkoloniale und Gender-Theologien einschließlich daraus resultierender sozialethischer Fragen, Migrationstheologien, Entstehung und Wachstum von Pfingstkirchen v.a. in afrikanischen Ländern, den Zusammenhang von Globalisierung, Migration und Religion, Interkulturelle Gemeinden in NRW, das Ineinandergreifen von Religion, Politik und Fundamentalismus, Entwicklungspolitik und Religion, Kirchen in Transformationsprozessen (Südafrika und Ruanda) einschließlich der Entwicklung öffentlicher Theologien, Religionstheologien und Dialog der Religionen.
Neben „klassischen“ Formaten wie Vorlesungen und Seminaren werden Formen des forschenden Lernens unter Einbeziehung qualitativer Interviewtechniken und Inhaltsanalysen eingeübt. Englischsprachige Seminare unterstützen die englische Kommunikationsfähigkeit.


Körperlichkeit

Mit der Körperlichkeit hat die Interkulturelle Theologie in Bochum einen Schwerpunkt, der ganz auf der Höhe der Zeit kulturwissenschaftlicher Forschung wie auch gesellschaftlicher Herausforderungen liegt. Hochaktuelle Fragen wie die des transhumanistischen Enhancements des Körpers oder der gesellschaftlichen Normierung von Körperlichkeit, Körperwissen und Körperpraxis, sowie die Entstehung zahlreicher körperbezogener (religiöser) Rituale werden in den Kontext eines kulturellen und transkulturellen Wandels gestellt. Ethisches Nachdenken ist hier ebenso gefordert wie ein erweitertes Wissen um andere kulturelle Systeme und Werte sowie Kompetenz im Umgang mit „dem Anderen“.
„Körperlichkeit“ ist eine Grunddimension von Kultur. Seit den 1980er Jahren taucht der Körper in kultur- und geisteswissenschaftlichen Debatten verstärkt auf, nicht zuletzt eingeleitet durch Debatten über Gender und Körper, die „klassische“ Körperkonzep- tionalisierungen hinterfragen. Gleichzeitig werfen naturwissenschaftliche und medizinisch-technische Fortschritte neue körperbezogene ethische Fragestellungen auf. Anthropologisch-körperbezogene Themen stehen auch im Mittelpunkt zahlreicher gesellschaftlicher Debatten (Ehe für alle, Fragen von Anfang und Ende des Lebens, neue Rassismusdiskurse ausgelöst durch jüngere Migrationsbewegungen, die Frage des Sportunterrichts für Mädchen mit muslimischem Hintergrund u.v.m.). Die gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen haben körperbezogene politische Anthropologien und Philosophien etwa des „nackten Lebens“ als Fundament der Solidarität und der Orthopathie (z.B. Agamben, Nancy, Eagleton) hervorgerufen.
Für die Erforschung der Körperlichkeit bietet der breite interdisziplinäre Kontext der Ruhr-Universität einen optimalen Ausgangspunkt, denn diese Erforschung kann sinnvoll nur interdisziplinär und optimalerweise in internationalen Kooperationen geschehen.
Innerhalb der Evangelischen Theologie an der Ruhr-Universität hat die Erforschung des Körpers bereits eine längere Tradition, die sich in Forschungsschwerpunkten etwa zur biblischen Anthropologie und Ritualforschung, in Forschungen zur Vulnerabilität und zum Life Enhancement, in kirchengeschichtlichen Forschungen etwa zur Askese oder in Gender- und Queer-Forschungen niederschlägt.
Innerhalb der Interkulturellen Theologie werden Körperdiskurse bislang eher implizit als systematisch untersucht. Sie sind aber sowohl in historischen und missionswissenschaftlichen Untersuchungen als auch in der Analyse gegenwärtiger transkultureller und transreligiöser Phänomene permanent präsent. Eine transkulturelle Körpergeschichte im Allgemeinen wie eine transkulturell-religiöse Körpergeschichte im Besonderen bleiben bisher jedoch ein Forschungsdesiderat.
Ein wichtiges Forschungsfeld bildet in dieser Hinsicht die gegenwärtige religiös und kulturell plurale Situation in Deutschland und Europa. Sie stellt das Thema der Körperlichkeit vor neue Herausforderungen und verbindet es mit weiteren Diskursen und Fragestellungen: Interkulturelle Pflege und Seelsorge, vielfältige kulturell und religiös beeinflusste Lebens- formen, künstlerische Performanzen, die „den anderen“ Körper in den Mittelpunkt stellen, sind nur einige Phänomene, an denen deutlich wird, wie sehr Körperpraktiken von Religion und Kultur beeinflusst werden und Zugehörigkeit und Identität definieren. Diese interkulturelle Perspektive stellt sich die Aufgabe, zum Verständnis der Diversität kultureller Körperkonzepte und Körperpraktiken sowie zu einem friedlichen und konstruktiven Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft beizutragen.




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